G-Astronomie
| Von sowas @ 17:29 | [ Kram ] |
Hauben? Sterne? Gault Millau oder Guide Michelin? Werfen Sie alle Theorien die sie über Restaurantbewertungen kennen, über Bord, denn es gibt nur eine einzig wahre:
Die G-Astronomie.
Sie beruht auf der ebenso simplen wie unwiderlegbaren Binsenweisheit, dass, je weiter der Weg, desto grösser der Hunger und umso leckerer die dargebrachte Speise.
Überzeugen Sie sich selbst, machen Sie ein gedankliches Experiment:
Denken Sie an einen Herbstspaziergang, gemütliches Schlendern durch raschelndes Laub, man atmet die würzig-frische Luft, die den unangenehm schneeigen Beigeschmack der frühen Morgenstunden abgestreift hat, fängt sich noch ein paar Sonnenstrahlen ein, und sieht, hinten im Tal, ein gemütliches Gasthaus, an dessen windgeschützter Holzwand ein paar Bänke, Tische davor und Herzhaftes darauf, lecker, lecker! Fünf Sterne, ganz bestimmt!
Nun zu Experiment Nr. Zwei:
Denken wir uns eine abendliche Landschaft, kalt, graublauschwarz, feucht und neblig, darin wir, seit Stunden unterwegs, mit kalten Nasen und leeren Mägen und keine Einkehr weit und breit. Und dann, auf einmal, aus der Dunkelheit heraus ein heimeliges Lichtlein, grösser werdend, während wir näher kommen, ein Haus mit goldhinterleuchteten Fenstern, warmen Stuben und gedeckten Tischen mit dampfenden Schüsseln... mmhhhh! Egal, was in den Schüsseln ist, wir haben es zum Fressen gern. Siebzig Sterne, mindestens!
Soweit, so banal.
Jetzt kommt die Theorie, aufgepasst:
Setzen wir das mentale Experiment auf einer abstrakten Ebene ins Unendliche fort:
Denken wir uns also irgendwo im Weltraum, in seinen galaktischen Tiefen, eine Beiz. Und zu der müssen wir hin. Die Beiz liegt Lichtjahre entfernt und hat demzufolge Myriaden von Sternen. Und was heisst das? Richtig! Die beste Beiz, die es gibt, ist Douglas Adams’s Restaurant am Ende des Universums. WZBW
Reservieren Sie noch heute, die Platzzahl ist beschränkt!

Die G-Astronomie.
Sie beruht auf der ebenso simplen wie unwiderlegbaren Binsenweisheit, dass, je weiter der Weg, desto grösser der Hunger und umso leckerer die dargebrachte Speise.
Überzeugen Sie sich selbst, machen Sie ein gedankliches Experiment:
Denken Sie an einen Herbstspaziergang, gemütliches Schlendern durch raschelndes Laub, man atmet die würzig-frische Luft, die den unangenehm schneeigen Beigeschmack der frühen Morgenstunden abgestreift hat, fängt sich noch ein paar Sonnenstrahlen ein, und sieht, hinten im Tal, ein gemütliches Gasthaus, an dessen windgeschützter Holzwand ein paar Bänke, Tische davor und Herzhaftes darauf, lecker, lecker! Fünf Sterne, ganz bestimmt!
Nun zu Experiment Nr. Zwei:
Denken wir uns eine abendliche Landschaft, kalt, graublauschwarz, feucht und neblig, darin wir, seit Stunden unterwegs, mit kalten Nasen und leeren Mägen und keine Einkehr weit und breit. Und dann, auf einmal, aus der Dunkelheit heraus ein heimeliges Lichtlein, grösser werdend, während wir näher kommen, ein Haus mit goldhinterleuchteten Fenstern, warmen Stuben und gedeckten Tischen mit dampfenden Schüsseln... mmhhhh! Egal, was in den Schüsseln ist, wir haben es zum Fressen gern. Siebzig Sterne, mindestens!
Soweit, so banal.
Jetzt kommt die Theorie, aufgepasst:
Setzen wir das mentale Experiment auf einer abstrakten Ebene ins Unendliche fort:
Denken wir uns also irgendwo im Weltraum, in seinen galaktischen Tiefen, eine Beiz. Und zu der müssen wir hin. Die Beiz liegt Lichtjahre entfernt und hat demzufolge Myriaden von Sternen. Und was heisst das? Richtig! Die beste Beiz, die es gibt, ist Douglas Adams’s Restaurant am Ende des Universums. WZBW
Reservieren Sie noch heute, die Platzzahl ist beschränkt!



