<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de"><title>sowas</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/"/><link rel="self" type="application/atom+xml" href="http://sowas.blueblog.ch/atom/"/><updated>2007-12-28T09:49:30Z</updated><id>http://sowas.blueblog.ch/</id><subtitle>Ich reflektiere gern schriftlich &#xFC;ber Dinge, 
die ich meinem Alltag so antreffe. Das geht von \"weltbewegenden\" 
Themen &#xFC;ber pers&#xF6;nliche Befindlichkeiten bis hin zu allgemeinen Lebensfragen, wie \"Weshalb ist immer ausgerechnet bei mir d</subtitle><generator>http://www.kaywa.com/?v=1.0</generator><rights>Copyright by KAYWA AG - Services for the mobile Internet</rights><entry><title>Das war's</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/kram/das-wars-1.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/kram/das-wars-1.html</id><published>2007-12-28T09:49:30Z</published><updated>2007-12-28T09:49:30Z</updated><summary>Soseli, die Geschenke sind umgetauscht, das Altpapier weggebracht. Kommen wir wieder zu etwas ganz Banalem: N&#xE4;mlich zum...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Soseli, die Geschenke sind umgetauscht, das Altpapier weggebracht. Kommen wir wieder zu etwas ganz Banalem: N&#xE4;mlich zum Schluss.<br xmlns=""/>
Es ist soweit, ein halbes Jahr ist um, und mein Bloggerlatein am Ende. Ich hab geschrieben, was ich zu schreiben habe, kommentiert was ich kommentierbar fand, gebl&#xF6;delt, gefachsimpelt, gedichtet...<br xmlns=""/>
Klar, ch&#xF6;nnt i no viu bl&#xF6;der tue. Noch mehr spitzeln, witzeln, tippen und flippen, plappern und klappern. Aber es w&#xE4;r nichts Neues. Das Selbe in Gr&#xFC;n. Nuancierungen, Differenzierungen von bereits Festgehaltenem und aufw&#xE4;rmen liegt mir nicht. Das Leben strotzt schon so von Repetitionen und Widerk&#xE4;uungen, da muss ich nicht auch noch mitmischen.<br xmlns=""/>
Darum, und weil ich jetzt halt doch f&#xFC;r l&#xE4;ngere Zeit ins Ausland gehe (hat also doch noch geklappt), h&#xF6;re ich mit dem Bloggen auf. Nicht jedoch ohne einen kleinen (Halb-)Jahresr&#xFC;ckblick zu machen, so wie es die IN-Listen der Zeitschriften gebieten *grins*:<br xmlns=""/>
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<ul xmlns="" class="noindent">
<li>Ich habe ein Visum und eine Zulassung als "Kulturaust&#xE4;uschler" f&#xFC;r China in der Tasche, samt Impfausweis, Stromadaptern und Flugticket nach und ab Beijing (was soviel heisst, wie Nordstadt - trara, bin ich gut drauf in Chinesisch!), zwischenzeitlicher Aufenthalt weiterhin unbekannt.</li>
<li style="list-style: none"><br/></li>
<li>Die Weltlage bleibt ungebrochen unerfreulich (vor allem nach dem Mord an Frau Bhutto), die (B)Innenpolitik, auch wenn nach den Wahlen scheineifrig herumpolemisiert wurde, weiterhin g&#xE4;hnoman (oder glaubt jemand wirlich daran, dass sich in unserem Land irgend etwas &#xE4;ndern wird? Eben) und das lokale Baustellenchaos feiert fr&#xF6;hliche Urst&#xE4;nd.</li>
<li style="list-style: none"><br/></li>
<li>Nachbar&#x2019;s Dach ziert immer noch ein roter Besenstiel (es hat Dutzende von Einsprachen gegeben *h&#xE4;mischgrins*), Spencer&#x2019;s Bilder sind immer noch nicht erschienen (ich zeig meinen blanken Body nur noch gegen blinkende M&#xFC;nze!), meine Website ist fertig (schon lang, aber zum Beladen bin ich noch nicht gekommen) und Spiderman tot (ich fand ihn beim Kellerausmisten, mit zerkn&#xFC;llten Beinen vertrocknet auf dem R&#xFC;cken liegen *schluchz*).</li>
<li style="list-style: none"><br/></li>
<li>Kinder werden immer noch munter umgebracht, die Erleuchtung habe ich nicht gefunden, jedoch etwas, das man nicht kaufen kann: W&#xFC;rde.</li>
<li style="list-style: none"><br/></li>
</ul>
My life is a sketchbook.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Und ich sage lautlos (aber nicht leise) "Servus"<br xmlns=""/>
Oder, wie der Chinese sagt: "z&#xE0;i ji&#xE0;n"<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/12/mob125_1198835455.png" alt="sag zum Abschied leise..." title="sag zum Abschied leise..."/>
<ul xmlns="" class="noindent">
<li style="list-style: none">W&#xE4;rmste Altjahresgr&#xFC;sse, Eure sowas</li>
</ul><img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/12/80/mob125_1198835455.png"/></div></content></entry><entry><title>Neulich, im Gest&#xFC;hl</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/projekt/neulich-im-gestuehl.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/projekt/neulich-im-gestuehl.html</id><published>2007-12-08T09:59:15Z</published><updated>2007-12-08T09:59:15Z</updated><summary>Ich war mal wieder beim Fris&#xF6;r. Und deshalb - Coiffeurlekt&#xFC;re und Haarf&#xE4;rbemittel sei Dank - extrem up to date,...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ich war mal wieder beim Fris&#xF6;r. Und deshalb - Coiffeurlekt&#xFC;re und Haarf&#xE4;rbemittel sei Dank - extrem up to date, was zur Zeit angesagt ist. Seit ich meine Haare regelm&#xE4;ssig f&#xE4;rben lasse (ja, 4 von 5 Frauen f&#xE4;rben - f&#xE4;rben Sie die Ihre auch?! Taam-taram-tamm...) geschieht es mir immer seltener, dass ich bei den IN/OUT-Listen in der Spalte OUT Sachen entdecke, von denen ich gar nicht wusste, dass sie IN waren... (so 4 von 5 Mal, vielleicht). Nun also: Weihnachtsgeschenke sind extrem angesagt.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Eine Auswahl aus drei hier nicht n&#xE4;her bezeichneten (aber gegen einen bescheidenen Unkostenbeitrag auf mein Bankkonto gerne bekannt gegebenen) Zeitschriften sieht etwa so aus (in absteigender H&#xE4;ufigkeit des Genanntseins:<br xmlns=""/>
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SIE f&#xFC;r Sie (oder als Wunsch von IHM):<br xmlns=""/>
Klamotten, Schmuck, Accessoirs (Handtaschen, G&#xFC;rtel, etc.), Parfum, Kosmetika, Uhren, Schuhe, Wohnzubeh&#xF6;r, S&#xFC;ssigkeiten, B&#xFC;cher, CDs.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
SIE f&#xFC;r Ihn:<br xmlns=""/>
Edelspielzeug (Golf, Boule), (Edel-)Papeterieware, elektronische Gadgets (Digitalkamera, iPod, GPS), Manschettenkn&#xF6;pfe, Uhren, B&#xFC;rozubeh&#xF6;r, Schuhe, M&#xFC;tze, CDs, B&#xFC;cher, Sportger&#xE4;te, Parfum, Kravatten, (Akten-)Taschen, Rasierapparat.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
ER f&#xFC;r sich:<br xmlns=""/>
1. Elektronika, 2. Elektronika, 3. Elektronika (DVD, Kamera, Handy, GPS, HiFi + Zubeh&#xF6;r, Monitore, Games, MP3, Telekommunikationsgadgets, Beamer, Compi + Zubeh&#xF6;r, Videokamera, Roboter, allerhand Ferngesteuertes und/oder Halbautomatisches), 4. Uhren.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
BEIDE zum Weiterschenkenken an Besuchsopfer/Einladungst&#xE4;ter:<br xmlns=""/>
Wohnzubeh&#xF6;r, K&#xFC;chenger&#xE4;t, (Kapsel-)Kaffemaschinen, Leckereien und Edelalkoholika, Waschzubeh&#xF6;r (Edles f&#xFC;r&#x2019;s Bad).<br xmlns=""/>
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(Die unz&#xE4;hligen Kauf-und-Schenk-Tipps f&#xFC;r die lieben Kleinen erspare ich Ihnen.)<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Na, immer noch Lust auf&#x2019;s Feiern?<br xmlns=""/>
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PS.: Ein kleiner Tipp von sowas, wie Sie das genialste Weihnachtsfest aller Zeiten verbringen: Schliessen Sie die Augen und stellen Sie sich vor, wie es damals war, als sie noch klein waren und die Welt gross, und es den Weihnachtsmann noch wirklich gab. Als am Heiligabend immer alles tief verschneit war, die (selbstgebackenen) Guetzli so lecker schmeckten wie sie aussahen, und die (roten) Kerzen am Tannenbaum noch richtig brannten. Als Sie aus knister-glitzerndem Papier das Geschenk sch&#xE4;lten, das Sie sich sehnlichst gew&#xFC;nscht, aber niemandem verraten hatten. Als man sich noch getraute, Lieder (selber) zu singen und irgendwer aus der Familie sogar noch ein (echtes) Instrument dazu spielte. Na, immer noch Lust auf&#x2019;s Einkaufen?<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
PPS.: Ich warte auf den Fris&#xF6;rbesuch, wo ich in der Zeitschrift *piep* in der OUT-Spalte lese: Weihnachten. Vermutlich f&#xE4;rben sich bis dahin 6 von 5 Frauen die Haare.<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/12/mob124_1197108258.jpg" alt="" title=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/12/80/mob124_1197108258.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Reisevorbeitungen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/kram/reisevorbeitungen.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/kram/reisevorbeitungen.html</id><published>2007-12-04T06:38:33Z</published><updated>2007-12-04T06:38:33Z</updated><summary>Neuigkeiten? Sie haben recht. Niemand liest sowas, nur alten K&#xE4;se aufgetischt zu bekommen. Nun. Da liess ich mir gestern...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Neuigkeiten? Sie haben recht. Niemand liest sowas, nur alten K&#xE4;se aufgetischt zu bekommen. Nun. Da liess ich mir gestern also 4 Spritzen unter die Haut jagen, in die Muskeln beider Oberarme, die ich fortan zu bewegen mehr als M&#xFC;he hatte. Aber wer braucht schon seine Oberarme, um ins Tram zu steigen und anschliessend mit dem Zug heimzufahren. Ich nicht. Sie?<br xmlns=""/>
4 (vier!) Spritzen habe ich gestern verpasst bekommen, um gesch&#xFC;tzt zu sein gegen Tollwut, Vogelgrippe, Rinderwahnsinn, Maul- und Klauenseuche und was man sich sonst allerhand Garstiges einfangen kann, wenn man die Nasenspitze &#xFC;ber die Landesgrenze streckt. Ich habe vor, sie ganz weit zu strecken, nicht einmal Pinocchio verm&#xF6;chte mit mir mitzuhalten.<br xmlns=""/>
Wie gesagt, ich habe es vor. Denn best&#xE4;tigt ist noch nichts. Der &#x201E;letter of invitation&#x201C; - zwar seit Wochen versprochen - steht aus, das Visum - wie man mir best&#xE4;tigt hat - nurmehr reine Formsache, aber eben: Wo nix is, da is nix. Also habe ich angefangen, meine Reisevorbereitungen auf gut Gl&#xFC;ck zu treffen, und zwar physisch, so dass man&#x2019;s sp&#xFC;rt, dass es weh tut, die fremden Kulturen, unter die Haut sollen sie gehen, und das taten sie auch, die Spritzen.<br xmlns=""/>
Wobei gelogen w&#xE4;re, wenn ich behauptete, die Spritzen seien der Anfang gewesen. Den Anfang machte ich dort, wo die Schweiz ihren Nabel hat: n&#xE4;mlich hinter der Pforte zum Bankgeheimnis. Wo ich eigene in Fremdw&#xE4;hrung umtauschen liess, und diese buntbedruckten, verstaubt anmutenden Zettelchen bestellte, die ich vor einem Vierteljahrhundert in irgend einer kykladischen Provinzbank zu wechseln versuchte, vergeblich, denn die Banken waren immer geschlossen, egal wann, und egal wo. Bank&#xF6;ffnungszeiten sind noch grausamer und unmenschlicher als Post&#xF6;ffnungszeiten. Aber das ist ein anderes Thema.<br xmlns=""/>
Obwohl man mir versichert hat, heutzutage immer und &#xFC;berall mit einer Kreditkarte bezahlen zu k&#xF6;nnen (gesetzt der Fall, man habe die richtige bei sich), liess ich mir die Scheine geben, vielleicht, weil die Tatsache, Traveller Checks in den Fingern zu halten, erst das wahre Reisefieber aufkommen l&#xE4;sst. Quasi die vorweggenommene Sicherheit, tats&#xE4;chlich zu verreisen. Und zwar f&#xFC;r l&#xE4;ngere Zeit.<br xmlns=""/>
Mein n&#xE4;chster Schritt, so habe ich heroisch entschieden, wird sein, mir einen Stromadapter zu beschaffen. Wenngleich in v&#xF6;lliger Unkenntnis dar&#xFC;ber, ob ich Strom &#xFC;berhaupt vonn&#xF6;ten haben werde, denn auf einen Reisef&#xF6;n kann ich verzichten, und die &#xFC;blichen elektronischen Gadgets vermutlich nicht brauchen. Dabei reise ich in kein Entwicklungsland (w&#xE4;re dem so, h&#xE4;tte ich vermutlich weit weniger Schwierigkeiten, ein Mobiltelefon und einen Internetanschluss zu bekommen). Meine Destination ist pr&#xE4;-hip und zensurbeladen, wie Kuba, nur k&#xE4;lter.<br xmlns=""/>
Ich verschwinde f&#xFC;r ein halbes Jahr. Nach China, zwecks &#x201E;Cultural Exchange&#x201C; (so heisst es im Programm). Zumindest habe ich das vor...<br xmlns=""/>
Aber ich habe ganz vergessen, dass News von gestern keine sind. Also &#xFC;berlasse ich Sie den wirklich Neuesten News und bel&#xE4;stige Sie nicht l&#xE4;nger.<br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Talking 2 a virus</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/the-good-the-bad-and-boole/talking-2-a-virus.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/the-good-the-bad-and-boole/talking-2-a-virus.html</id><published>2007-12-03T10:43:51Z</published><updated>2007-12-03T10:43:51Z</updated><summary>after a manic morning
a disastrous afternoon
came flying in
giving me its deadly kiss
on the 4head
cold, I feel it...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">after a manic morning<br xmlns=""/>
a disastrous afternoon<br xmlns=""/>
came flying in<br xmlns=""/>
giving me its deadly kiss<br xmlns=""/>
on the 4head<br xmlns=""/>
cold, I feel it<br xmlns=""/>
stigmatized<br xmlns=""/>
with nothing left<br xmlns=""/>
2 brace myself<br xmlns=""/>
but the knowledge<br xmlns=""/>
that time will wear away<br xmlns=""/>
all the wounds<br xmlns=""/>
even the ones that aren&#x2019;t<br xmlns=""/>
leaving / leaving<br xmlns=""/>
only scars<br xmlns=""/>
that aren&#x2019;t / that aren&#x2019;t<br xmlns=""/>
leaving me / leaving me<br xmlns=""/>
with nothing left<br xmlns=""/>
but the suffering.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Like an illness, an incurable disease<br xmlns=""/>
even without a remedy<br xmlns=""/>
2 remove the pain<br xmlns=""/>
of unknown extent &amp; uncertain cause<br xmlns=""/>
like a virus<br xmlns=""/>
art thou / are U<br xmlns=""/>
leaving me<br xmlns=""/>
with nothing<br xmlns=""/>
but -<br xmlns=""/>
not even having left me<br xmlns=""/>
with -<br xmlns=""/>
the knowledge of who<br xmlns=""/>
U are / U are<br xmlns=""/>
like a virus.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
<i xmlns="">(24.03.05)</i><br xmlns=""/></div></content></entry><entry><title>Mein sch&#xF6;nstes Ferienerlebnis - Drama in 7 Akten</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/wien/mein-schoenstes-ferienerlebnis-drama-in-7-akten.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/wien/mein-schoenstes-ferienerlebnis-drama-in-7-akten.html</id><published>2007-11-17T17:12:55Z</published><updated>2007-11-17T17:12:55Z</updated><summary>- Ouverture -
Es war um die Jahresendzeit. Engel regneten und Champagnerflaschen ejakulierten. Die aus purem Selbstzweck...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">- Ouverture -<br xmlns=""/>
Es war um die Jahresendzeit. Engel regneten und Champagnerflaschen ejakulierten. Die aus purem Selbstzweck erstandenen Geschenke waren kampflos an den Mann gebracht, die l&#xE4;stige Pflicht an der Familie getan hat, Omi gel&#xFC;ftet, Tante abgehakt. Wir liefen mit kommerziell aufgepimpten Strahlegesichtern herum und feierten den rituellen Totschlag des Jahres, das am Boden lag und nur noch schwach r&#xF6;chelte - und mit einmal wusste ich: &#x2018;ne Dornenranke. Um's Fussgelenk. Das war&#x2019;s dann auch. Bl&#xF6;de Idee, Hirngespinnst. L&#xE4;cherlich, der Wahn, sich farblich zu verst&#xFC;mmeln. Postpubert&#xE4;res Gehabe, mittels Arschgeweih zur ultimativen Ver-H&amp;M-isierung verkommen, dermatologische Kunstwerke zweifelhaften Geschmacks, mongoloide Schriftzeichen, die den wahren Chinesen Lachtr&#xE4;nen in die Augen treiben: 'Wer dies liest ist doof'; 'Mutti's Liebling' ; 'Waschlappen im Dienst'. Man h&#xE4;tte mich einfangen, knebeln und fesseln m&#xFC;ssen, bevor ich sowas machen w&#xFC;rde.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 1. Akt -<br xmlns=""/>
Summertime, ein Kellerlokal irgendwo in einer Gegend, in der sich Head- &amp; Leafshops, Telefonanieanschluss-Salons und Piercing-Tattoo-L&#xE4;den mit Alles-f&#xFC;r-1-Euro-Schwemmen und Pizza-D&#xF6;ner-Sushikaschemmen den Platzabschlag liefern. Ich f&#xFC;hl mich in meinen Schritten gedeadtracked. Halt. Stopp. Retour. Spinn ich? Sieht aus wie ein drittklassiger Kosmetiksalon! Und da ist einer drin und bohrt in der Haut seines Opfers wie der Zahnarzt im Schmelz.<br xmlns=""/>
Geh rein und frag ihn.<br xmlns=""/>
WAAAS??<br xmlns=""/>
Geh rein und frag ihn, ob er dir ein Tattoo sticht.<br xmlns=""/>
Spinnst du?!?<br xmlns=""/>
Los, geh schon *imagin&#xE4;rschubs*<br xmlns=""/>
"Ehm... tschuldigung... &#xE4;h *piepsestimmchen* Verzeihung, aber... ich h&#xE4;tt gern... ein, &#xE4;h... Tattoo. Geht das?"<br xmlns=""/>
Der Needledoc und sein Opfer feixen anz&#xFC;glich: Frau, fortgeschrittenen Alters, mit Einkaufst&#xFC;ten in der Hand. Na bravo, sowas.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 2. Akt -<br xmlns=""/>
Es gibt Situationen im Leben, da kannst du dich nur noch durch Flucht nach vorn retten. Termin und Anzahlung und als ich aus dem Keller raus bin, da kribbelts im Ged&#xE4;rm: Sowas von oberpeinlich, das sagst du NIEMANDEM! Das Meerschwein wird dich auslachen, die Kinder werden dich enterben und deine Eltern haben dich schon immer davor gewarrnt, die zu werden, vor der sie dich gewarnt haben. Schlimmer noch: deine midlifekriselnden KollegInnen werden dir mitf&#xFC;hlend zuraunen "Also, meine Bekannte hat k&#xFC;rzlich bei einem psagyrischen Schamanen aus Osttimburesien eine nimboplythische Erdapflamnese machen lassen. Das solltest du dir vielleicht auch mal &#xFC;berlegen."<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 3. Akt -<br xmlns=""/>
Meine Bank zieht mir 40 Euro vom Konto ab. Das holt mich in die Realit&#xE4;t zur&#xFC;ck. "WAS ZUM TEUFEL LASS ICH MIR DA UNTER DIE HAUT SPRITZEN??" Fig&#xFC;rlich gesprochen, nat&#xFC;rlich. Wie sieht eine Dornenranke aus, wenn sie nicht wie Jesus-am-Bein wirken soll? Ich schiebe die Frage hinaus. Der Termin ist erst in einer Woche. Zeit genug, mit meiner Midlife-Crisis klarzukommen, auf die Vernunft zu h&#xF6;ren und die 40 Euro in den Wind zu schreiben. Ich hab schon mehr f&#xFC;r Bl&#xF6;deres ausgegeben. Schuhe zum Beispiel.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 4. Akt -<br xmlns=""/>
Samstag, f&#xFC;nf vor Ladenschluss, in der Sachbuchhandlung.<br xmlns=""/>
"*hechel* Verzeihung, h&#xE4;tten sie etwas &#xFC;ber... &#xE4;h... Dornenranken? *gehetztdreinblick*"<br xmlns=""/>
"Wolln&#x2019;s an Rosngoaten anlegen, gn&#xE4; Frau?"<br xmlns=""/>
*SOOOaltsehichjetztauchwiedernichtaus-schmoll*<br xmlns=""/>
Rosengartenb&#xFC;cher zeigen Rosen. Keine Ranken. Heckenb&#xFC;cher zeigen B&#xFC;sche, botanische Sachb&#xFC;cher naturalistische Stilleben und Dornr&#xF6;schenb&#xFC;cher disneyeske Blondinen in oppulenten T&#xFC;llgardinen.<br xmlns=""/>
Zwei nach Ladenschluss h&#xE4;lt mir die Verk&#xE4;uferin triumphierend einen Pflanzenbestimmungsband unter die Nase. Da! Dornenranken! Das Buch muss ich kaufen.<br xmlns=""/>
Ein Reinfall! Schnurgerade Zweiglein mit senkrecht abstehenden Borsten. Und sowas soll ich mir f&#xFC;r&#x2019;s Grab mitgeben lassen?<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 5. Akt -<br xmlns=""/>
Sonntag in aller Herrgottsfr&#xFC;h, talentfreies Zerkn&#xFC;ll-und-wegwerf-Zeichnen. Sodass der Stecher wenigstens einen Anhaltspunkt hat. Nach sieben Stunden und drei Schreibb&#xF6;gen steht der Entwurf. Am Montag stehe ich auf und weiss "Das machst du nicht! Das ist einfach ein Schwachsinn!" Aber die letzte Skizze ist eigentlich ganz h&#xFC;bsch. Zu Mittag zerkn&#xFC;lle ich das Blatt und werfe es in den M&#xFC;ll. Um 17.50 hol ich es wieder raus und streiche es glatt. Und um 18.00 stehe ich im Kellerlokal. Mit der Skizze in der Hand.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
- 6. Akt -<br xmlns=""/>
Georg, der rum&#xE4;nische Skinner, nimmt sie aus meinen zitternden Fingern, schnalzt mit der Zunge und meint "Hmm, hmmmm." Bittet mich, wie der Zahnarzt, Platz zu nehmen und zu warten. Ich hocke auf einem winzigen, knallroten Ledersofa, die Knie zusammengepresst, das Handt&#xE4;schchen draufgedr&#xFC;ckt, wie Omi im Fahrschultraining, umringt von gackernden Teens. Die Szene ist RealTV-w&#xFC;rdig. *tuschel* "Ihr erstes Tattoo..." *kicher* "In DEM Alter!" *gacker* "Die sollte sich &#x2018;ne Ziehharmonika stechen lassen, f&#xFC;r die Runzeln" *prust*.<br xmlns=""/>
Entwarnung. Die Teens werden gepierced, nicht gepeckt. Einige von ihnen sehen schon aus, wie wandelnde Nadelkissen (der neueste Schrei sind Zungenpiercings hinten im Rachen).<br xmlns=""/>
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- 7. Akt -<br xmlns=""/>
Als sie weg sind, murmelt Georg "Hoffentlich kein Magnet in der N&#xE4;he." Wir sehen uns an und grinsen. Das Eis ist gebrochen. Georg h&#xE4;lt mir einen Transparentstreifen hin und sagt "Woher?" (ein Mann, ein Wort, ein Ausl&#xE4;nder, ein Fremdwort). Ich brauche eine Weile, bis ich begreife: Ich sollte mir das Ding um&#x2019;s Fussgelenk legen, damit die Position... aber...?! Halt, Moment mal!? "Das ist ja MEINE Zeichnung!" "Klar" "Aber ich dachte, DU w&#xFC;rdest eine Ranke..." "Passt gut so." Georg nickt anerkennend. "Mach ich Schatten dazu." Oh Gott! Meine eigene, dilettantische Kritzelei! Mit der ich dem Bodydesignprofi nur zeigen wollte, was von ungef&#xE4;hr, doch er. Vervollst&#xE4;ndigt er sie mit ein paar Strichen, jagt per Mausklick einen Schatten drunter und mir dann unter die Haut. Ich atme tief durch. Denke, OK. Dann werde ich halt mit meinem eigenen Mist begraben, meine Ranke mit mir zusammen kompostiert. Passt, wie Georg sagt. Ich lege mich auf den schwarzen Schragen. Er zieht schwarze Gummihandschuh an. Und als mir die Fahrmotorik des Gest&#xFC;hls ins Gebein f&#xE4;hrt und das helle Sirren des Bohrers den Zahnarztblues anstimmt, denke ich: Hoffentlich tut&#x2019;s nicht weh, ich bin n&#xE4;mlich schrecklich wehleidig! Dann sticht er zu.<br xmlns=""/>
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- THE END -<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/11/mob123_1195319859.png" alt="untitled" title="untitled"/><br xmlns=""/>
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(und da sie immer noch nicht gestorben sind, so leben sie halt heute noch)<img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/11/80/mob123_1195319859.png"/></div></content></entry><entry><title>Artcore</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/kram/artcore.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/kram/artcore.html</id><published>2007-11-05T12:04:01Z</published><updated>2007-11-05T12:04:01Z</updated><summary>Lassen Sie mich etwas zum Thema Pornografie schreiben. Der moderne Mensch will ja schliesslich aufgekl&#xE4;rt bleiben. Nun...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Lassen Sie mich etwas zum Thema Pornografie schreiben. Der moderne Mensch will ja schliesslich aufgekl&#xE4;rt bleiben. Nun also, legen Sie die Viagraschachtel bereit (konsultieren Sie zuerst die Packungsbeilage zu Risiken und Nebenwirkungen) und lassen Sie sich sodann &#xFC;ber den neuesten Trend der Pornografie berichten: Die Foodomie.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Ja, Sie lesen richtig, es handelt sich um sexuelle Handlungen von (und nicht mit!) Nahrungsmitteln. Immerhin soll auch ein Kohlkopf ein Recht auf ein erf&#xFC;lltes Liebesleben haben. Bei der Foodomie betrachtet man also Nahrungsmittel verschiedenster Arten und Gattungen beim heissen Intimspiel in der erogenen Nahkampfzone. Man sieht, wie die Milch sich &#xFC;ber das Brot ergiesst, der Reis es mit der Butter treibt und sich die R&#xFC;be an der Raffel reibt, denn auch im Foodland ist Sexspielzeug beliebt.<br xmlns=""/>
<br xmlns=""/>
Nat&#xFC;rlich gibt es f&#xFC;r die Foodomie geradezu pr&#xE4;destinierte Nahrungsmittel: die Gurke beispielsweise, der Spargel, die Feige oder das Weggli. Aber auch die Erotomaten, die Nymphdr&#xFC;sen und h&#xFC;llenlose Bohnen z&#xE4;hlen dazu. In der Foodomie erh&#xE4;lt das Freiz&#xFC;gigkeitsgesetz eine ganz neue Bedeutung.<br xmlns=""/>
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Auch die Freunde der Homofoodie kommen nicht zu kurz, man denke an "Z&#xE4;rtliche Rosinen" oder "Brokeback Mountree" auf dem zwei gleichgesinnte Bananen einander verfallen. Und wenn sich das Feld der Foodomie auf die Hydrosexualit&#xE4;t ausdehnt, sind der Fantasie keine Grenzen mehr gesetzt! Na, brauchen Sie das Viagra noch, oder verf&#xFC;ttern Sie es Ihrer Zimmerpflanze?<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/11/mob122_1194264311.jpg" alt="kommt mit Verh&#xFC;terli" title="kommt mit Verh&#xFC;terli"/><br xmlns=""/>
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Wer wird denn hier gleich an was Schmutziges denken?<br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/11/80/mob122_1194264311.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Bedrogen</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/projekt/bedrogen.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/projekt/bedrogen.html</id><published>2007-11-02T13:09:52Z</published><updated>2007-11-02T13:09:52Z</updated><summary>Am heutigen, herrlichen Tag. Will ich &#xFC;ber Drogen schreiben. Nicht wegen der Martina, das w&#xE4;re erstens zu billig und...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Am heutigen, herrlichen Tag. Will ich &#xFC;ber Drogen schreiben. Nicht wegen der Martina, das w&#xE4;re erstens zu billig und zweitens auch nicht rechtens. Denn schliesslich hat die Martina - gem&#xE4;ss eigener Angaben - nicht. Ich aber habe, und gebe das auch ganz offen zu. Drogen genommen. In meiner Jugend (I DID inhale!), und - so realisierte ich heute beim Velofahren - nehme sie immer noch. Nicht unbedingt als dem K&#xF6;rper zuf&#xFC;hrbare Substanzen, sondern als Hilfsmittel, um gewisse Dinge des Lebens ertr&#xE4;glicher, wenn nicht gar angenehm zu machen. Wie zum Beispiel stundenlanges Velofahren. Eine &#xD6;derie sondergleichen. Ertr&#xE4;glich allein, indem man sich mit Drogen vollpumpt, in n&#xE4;mlicher Form fetziger Musik, die einem via Kopfh&#xF6;rer den Geh&#xF6;rgang zudr&#xF6;hnt. Zu fetziger Musik - mein Helferlein Nr. 2 - kann ich eigentlich fast alles. Stundenlang. Ohne Musik vielleicht gerade mal 5 Minuten. Wenn das keine Droge ist! An einem strahlend sch&#xF6;nen Tag wie heute, kann ich auch vieles, stundenlang. Flanieren, sinnieren, telefonieren, tr&#xE4;llernd die Wohnung putzen.<br xmlns=""/>
Ohne Drogen kann ich fast nichts, und ich geb&#x2019;s zu: Ich nehme auch zum Bloggen Drogen! Da, neben mir steht mein Helferlein Nr. 1: eine Tasse Cappucchino, mit viel cr&#xE8;migem Schaum, daf&#xFC;r ohne Schokopulver, denn schliesslich nehme ich zwar Drogen, aber s&#xFC;chtig bin ich nicht! Oder? Ist das Leben ohne Mummy&#x2019;s little helpers nicht schlicht unertr&#xE4;glich? K&#xF6;nnen wir uns beispielsweise der brutalen Wahrheit ungeschminkter Nachrichtenbeitr&#xE4;ge stellen, wenn sie nicht - uffseidank - alle 10 Minuten durch einen heiter-stupiden Werbeblock aufgelockert wird (zur Not hilft auch Zappen, als Ersatzdroge quasi)? Und ist die Unterhaltungsindustrie - inklusive diesem Blog - nicht auch eine Droge, die uns das von der ausgeschafften Religion verw&#xFC;stet zur&#xFC;ckgelassene Jammertal des Lebens ertr&#xE4;glich macht, vor allem, seit wir wissen, dass es kein Himmelreich gibt, in das wir uns fl&#xFC;chten k&#xF6;nnen - und scheint die Sonne daraus noch so strahlend herab, wie am heutigen, herrlichen Tag.<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/11/mob121_1194009695.jpg" alt="Mothers little helpers" title="Mothers little helpers"/></div></content></entry><entry><title>G-Astronomie</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/kram/g-astronomie.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/kram/g-astronomie.html</id><published>2007-10-31T16:29:53Z</published><updated>2007-10-31T16:29:53Z</updated><summary>Hauben? Sterne? Gault Millau oder Guide Michelin? Werfen Sie alle Theorien die sie &#xFC;ber Restaurantbewertungen kennen,...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Hauben? Sterne? Gault Millau oder Guide Michelin? Werfen Sie alle Theorien die sie &#xFC;ber Restaurantbewertungen kennen, &#xFC;ber Bord, denn es gibt nur eine einzig wahre:<br xmlns=""/>
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Die G-Astronomie.<br xmlns=""/>
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Sie beruht auf der ebenso simplen wie unwiderlegbaren Binsenweisheit, dass, je weiter der Weg, desto gr&#xF6;sser der Hunger und umso leckerer die dargebrachte Speise.<br xmlns=""/>
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&#xDC;berzeugen Sie sich selbst, machen Sie ein gedankliches Experiment:<br xmlns=""/>
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Denken Sie an einen Herbstspaziergang, gem&#xFC;tliches Schlendern durch raschelndes Laub, man atmet die w&#xFC;rzig-frische Luft, die den unangenehm schneeigen Beigeschmack der fr&#xFC;hen Morgenstunden abgestreift hat, f&#xE4;ngt sich noch ein paar Sonnenstrahlen ein, und sieht, hinten im Tal, ein gem&#xFC;tliches Gasthaus, an dessen windgesch&#xFC;tzter Holzwand ein paar B&#xE4;nke, Tische davor und Herzhaftes darauf, lecker, lecker! F&#xFC;nf Sterne, ganz bestimmt!<br xmlns=""/>
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Nun zu Experiment Nr. Zwei:<br xmlns=""/>
Denken wir uns eine abendliche Landschaft, kalt, graublauschwarz, feucht und neblig, darin wir, seit Stunden unterwegs, mit kalten Nasen und leeren M&#xE4;gen und keine Einkehr weit und breit. Und dann, auf einmal, aus der Dunkelheit heraus ein heimeliges Lichtlein, gr&#xF6;sser werdend, w&#xE4;hrend wir n&#xE4;her kommen, ein Haus mit goldhinterleuchteten Fenstern, warmen Stuben und gedeckten Tischen mit dampfenden Sch&#xFC;sseln... mmhhhh! Egal, was in den Sch&#xFC;sseln ist, wir haben es zum Fressen gern. Siebzig Sterne, mindestens!<br xmlns=""/>
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Soweit, so banal.<br xmlns=""/>
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Jetzt kommt die Theorie, aufgepasst:<br xmlns=""/>
Setzen wir das mentale Experiment auf einer abstrakten Ebene ins Unendliche fort:<br xmlns=""/>
Denken wir uns also irgendwo im Weltraum, in seinen galaktischen Tiefen, eine Beiz. Und zu der m&#xFC;ssen wir hin. Die Beiz liegt Lichtjahre entfernt und hat demzufolge Myriaden von Sternen. Und was heisst das? Richtig! Die beste Beiz, die es gibt, ist Douglas Adams&#x2019;s Restaurant am Ende des Universums. WZBW<br xmlns=""/>
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Reservieren Sie noch heute, die Platzzahl ist beschr&#xE4;nkt!<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/10/mob119_1193848894.jpg" alt="himmlische Freuden" title="himmlische Freuden"/><br xmlns=""/><img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/10/80/mob119_1193848894.jpg"/></div></content></entry><entry><title>Schweigen ist Gold</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/projekt/schweigen-ist-gold.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/projekt/schweigen-ist-gold.html</id><published>2007-10-27T07:56:32Z</published><updated>2007-10-27T07:56:32Z</updated><summary>Die einen sagen, sowas sei mit ihren Blogeintr&#xE4;gen liederlich geworden.
Ich aber sage, sowas hat gelernt zu schweigen,...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Die einen sagen, sowas sei mit ihren Blogeintr&#xE4;gen liederlich geworden.<br xmlns=""/>
Ich aber sage, sowas hat gelernt zu schweigen, wenn sie nichts zu sagen hat.<br xmlns=""/>
Das ist doch auch schonmal was, oder?<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/10/mob118_1193471918.png" alt="..." title="..."/></div></content></entry><entry><title>Das Stauto und die Mautobahn</title><link rel="alternate" type="text/html" href="http://sowas.blueblog.ch/projekt/das-stauto-und-die-mautobahn.html"/><id>http://sowas.blueblog.ch/projekt/das-stauto-und-die-mautobahn.html</id><published>2007-10-24T06:52:26Z</published><updated>2007-10-24T06:52:26Z</updated><summary>Ich lese NZZ-Folio (tut gut f&#xFC;r die Bildung). Dort steht:

a) Millionen von Indern/Afrikanern/Chinesen sollen sich bald...</summary><author><name>Anna M&#xFC;ller</name></author><contributor><name>Anna M&#xFC;ller</name></contributor><content type="xhtml" xml:lang="de"><div xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml">Ich lese NZZ-Folio (tut gut f&#xFC;r die Bildung). Dort steht:<br xmlns=""/>
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a) Millionen von Indern/Afrikanern/Chinesen sollen sich bald ein eigenes (Billig-)Auto leisten k&#xF6;nnen.<br xmlns=""/>
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b) Um die Folgen der vielen Autos zu bek&#xE4;mpfen, soll in Europa bald eine globale Strassenmaut eingef&#xFC;hrt werden.<br xmlns=""/>
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Ich schliesse daraus:<br xmlns=""/>
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c) Leute sollen billige Autos kaufen und sie dann stehen lassen, weil das Fahren zu teuer ist.<br xmlns=""/>
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Oder hab ich was nicht ganz richtig verstanden?<br xmlns=""/>
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<img xmlns="" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/10/mob117_1193209039.jpg" alt="Stautos auf der Mautobahn" title="Stautos auf der Mautobahn"/><img width="80" height="60" border="0" src="http://sowas.blueblog.ch/files/images/2007/10/80/mob117_1193209039.jpg"/></div></content></entry></feed>
